XCDU Gemeindeverband Laudenbach ddddddddddddddd Ortsplan Laudenbach

 



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Laudenbach an der Bergstraße
www.gemeinde-laudenbach.de
94 - 402 MüM
49 Grad 36 Min. 26 Sek. nördl. Breite
8 Grad 39 Min. 24 Sek. östl. Länge


Das Laudenbacher Ortswappen mit Rebmesser und Weintraube (oben links)
ist das älteste bekannte Weinsiegel, im Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt
auf einer Urkunde von 1539 und weist auf die Bedeutung des Weinbaus hin.

Laudenbach an der Bergstraße, die nördlichste Gemeinde der Badischen Bergstraße,
ist ein idyllisch gelegener, lebens- und liebenswerter Weinort zwischen Hemsbach und
Heppenheim. Im Westen liegt die Rheinebene und im Osten der Odenwald.

Der Ort Laudenbach wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Lorsch aus dem
Jahre 795 n. Chr. unter der Bezeichnung "Lutenbach" erwähnt. Er hat eine wechsel-
volle Geschichte, über die es leider nur spärliche Aufzeichnungen gibt. Bis zum
Jahre 1232 gehört Laudenbach zum Kloster Lorsch. Im gleichen Jahr wird es dem
Hoheitsgebiet des Erzbischofs von Mainz zugeteilt. 1288 kommt der Ort unter die
Oberhoheit der Pfalzgrafschaft Heidelberg. Dann erwirbt das Bistum Worms um
1440 teilweise die Hoheitsrechte über Laudenbach.

Im Jahre 1521 wird im Ablassbrief des Reichstags zu Worms erstmals eine
Wallfahrtskapelle auf dem Kreuzberg urkundlich erwähnt. Die Reformation kommt
1573 durch den Pfarrer David Pareus nach Laudenbach. Es folgten neunmalige
Konfessionswechsel.

Im dreißigjährigen Krieg 1618 bis 1648 besetzten spanische Truppen die Berg-
straße, gefolgt von Tilly mit dem Bayrischen Heer und den Schweden als Unter-
stützung der Protestanten. Die Truppen des Herzogs von Weimar brannten 1634,
die Franzosen 1645 und 1673 Laudenbach nieder. Dazwischen herrschte 1635
Hunger und Pest. 1806 wird Laudenbach badisch. Zwischen 1830 und 1890
wanderten viele aus Not nach Polen, Russland und Amerika aus.

1936 wurde Laudenbach die nördlichste Gemeinde im Landkreis Mannheim.
Nach der Kreisreform am 01.01.1973 gehört Laudenbach zum Rhein-Neckar-
Kreis. Am 01.07.1975 vereinbart die Gemeinde Laudenbach mit der Nachbar-
gemeinde Hemsbach eine Verwaltungsgemeinschaft.

Heute ist Laudenbach eine aufstrebende Gemeinde mit ca. 6.000 Einwohnern
und einer Gemarkungsfläche von 1029 ha, davon 220 ha Wald und einem
Siedlungsanteil von 17 %. Der dörfliche Charakter Laudenbachs soll auf
Dauer erhalten bleiben. Vor Jahren schon hat sich ein großer Teil der im Ort
ansässigen Landwirte in der Weschnitzsiedlung in Aussiedlerhöfen nieder-
gelassen. Im Gewerbegebiet westlich der Bahnlinie haben sich zahlreiche
mittelständische Gewerbe- und Industrie betriebe angesiedelt.

1973 wurde die Bergstraßenhalle eröffnet, eine Stätte für sportliche und gesellschaft-
liche Aktivitäten. In den folgenden Jahren kamen ein Rasenspielfeld, gemeindeeigene
Tennisplätze und zuletzt das Umkleidegebäude hinzu. Laudenbach verfügt somit,
gemessen an seiner Größe, über moderne und vielseitige Sportanlagen. Der
Sportschützenverein und der Tennisclub schufen sich eigene Sportanlagen.
Laudenbacher Sportler wurden bekannt durch internationale sportliche Erfolge
im Handball, Fußball und Bogenschießen. Nicht zu vergessen die nationalen
Erfolge der Tauzieher mit ihrem jährlichen Bundesligatauziehturnier.

Seit 1981/82 ist Laudenbach mit der ca. 2600 Einwohner zählenden französischen
Gemeinde Ivry-la-Bataille im Departement Eure in der Normandie - 80 km westlich
von Paris - verschwistert.
1983 erhielt Laudenbach das Prädikat "WEINORT".
1995 stand ganz im Zeichen der 1200-Jahrfeier. Laudenbachs Bürgerinnen und
Bürger haben diesen großen Geburtstag mit einem prachtvollen historischen Umzug
und vielen großen und kleinen Veranstaltungen würdig und angemessen gefeiert.

Im Jahr 1980 ließ die CDU unter dem verdienstvollen Vorsitz von Norbert ARNER mit
ihrer "Schwarzen Scheier" die Laudenbacher Froschkerwe wieder aufleben. Im
Anwesen Wilhelm Pfleger fand damals die erste Straußwirtschaft statt. Sie hat 2009
bereits zum 30. Mal ununterbrochen diese Tore für viele Gäste und Freunde der
Laudenbacher Froschkerwe geöffnet.

1982 wurde der Kerwe- und Heimatverein e.V. gegründet. Kerweaktivitäten,
Straßenfeste wie das Lindenplatzfest und das Heinestraßenfest und die
Brauchtumspflege verbinden Alt- und Neubürger und bereichern so das gesellige
und gesellschaftliche Leben in Laudenbach. Vielfältige Aktivitäten der Vereine und
die BUND-Umweltscheuer runden das Gesamtbild ab.

Die Gemeinde hat ihre kommunalpolitischen Geschicke dem Bürgermeister Hermann
Lenz und einem 18-köpfigen Gemeinderat anvertraut. Dieser war seit langem jeweils
mit 9 Mitgliedern der CDU und der SPD paritätisch besetzt. Es herrschte ein reger
Wettbewerb. Andere Parteien kandidierten nicht. Am 24 Oktober 1999 entschieden
sich die Bürgerinnen und Bürger Laudenbachs gegen das Patt. Die CDU erhielt bei
der Kommunalwahl 11 Sitze, die SPD 7 Sitze. Dieses Ergebnis wurde im Juni 2009
zum 2. Mal hintereinander bestätigt. 2014 zogen 10 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte
der CDU in den Laudenbacher Gemeinderat ein.

Bürgermeister Lenz vertritt für die CDU die Gemeinde im Kreistag.

Die örtliche Feuerwehr feiert bereits ihr 100-jähriges Bestehen. Es gibt auch eine
Menge Vereine in Laudenbach, die beachtliche sportliche, züchterische und
musische Bestleistungen vorweisen können. Der Kerwe- und Heimatverein e.V. sorgt
für die Pflege des Brauchtums und veranstaltet u.a. Ausstellungen, das beliebte
Lindenplatzfest und die überregional geschätzte "Laudenbacher Froschkerwe" sowie
den Weihnachtsmarkt.

Der CDU-Gemeindeverband zählt über 130 Mitglieder, gibt eine Informationszeitschrift namens "Dorfspiegel" heraus und wird derzeit geführt von seinem Vorsitzenden
Dieter Kreis. Zum CDU-Gemeindeverband gehört auch eine aktive CDU-Frauenunion
Laudenbach unter der Führung von Farida Schreiner.

Neben den politischen Aktivitäten beteiligt sich der CDU-Gemeindeverband aktiv an
der Laudenbacher Kerwe (jeweils am ersten Septemberwochenende) mit einer durch
seinen Rollbraten bestens bekannten Straußwirtschaft namens "Schwarze Scheier"
im Anwesen Pfleger in der Mittelstraße. Im Juni findet das Frühlingsfest in der "Schwarzen Scheier" statt. Im November findet ein feierlicher und gemütlicher Familienabend statt
und im Dezember beteiligt sich die CDU mit einem Stand am Weihnachtsmarkt.


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