CDU Fraktion im kommunalen Kindergarten Kunterbunt

24. November 2018

Pressemitteilung der CDU-Gemeinderatsfraktion Laudenbach

„Kinderbetreuung hat oberste Priorität“

 

Laudenbach, den 21. November 2018

 

Anlässlich der kürzlich erfolgten Fertigstellung des neuen Anbaus hat die CDU-Gemeinderatsfraktion Laudenbach den kommunalen Kindergarten Kunterbunt besichtigt und konnte sich von dem sehr gelungenen Ergebnis überzeugen.

Vor einigen Jahren waren Verwaltung und Gemeinderat aufgrund der Kindergarten-Bedarfsplanung noch der Meinung, Laudenbach sei ausreichend mit Kindergartenplätzen ausgestattet, auch unter Berücksichtigung des Zuzugs von Familien in die Neubaugebiete. Nun gibt es erfreulicherweise mehr Kinder in Laudenbach als seinerzeit angenommen. Viel stärker ins Gewicht fällt aber der große Bedarf an Ganztagsplätzen, Krippenplätzen, Plätzen für jüngere Kindergartenkinder ab 2 ½ Jahren und an inklusiver Kinderbetreuung. All das führt zu einem anderen Betreuungsschlüssel, zu mehr Betreuungspersonen und kleineren Gruppengrößen und zu einem größeren Platzbedarf pro Kind. Beispielsweise brauchen die Ganztagskinder Schlafräume.

 

Für die CDU-Fraktion hat eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in Laudenbach oberste Priorität. Das Kinderbetreuungsangebot in Laudenbach ist vorbildlich und so soll es bleiben. Daher war die CDU-Fraktion gerne bereit, andere geplante Vorhaben im Ort zurückzustellen, um auf den erhöhten Bedarf an Kindergartenplätzen durch die schnelle Realisierung eines Anbaus an den kommunalen Kindergarten Kunterbunt zu reagieren. Der Anbau war zwar nicht billig, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Nachdem die Besuchergruppe zunächst die liebevoll eingerichteten Räume des älteren Bestandsgebäudes besichtigt hatte, ging es hinüber in den Neubau, wo neben der Kindergartenleiterin Bianca Drexler auch Bauamtsleiter Martin Hörr für Fragen zur Verfügung stand. Der überall im Kindergarten erkennbare Fokus auf verschiedene Farben spiegelt sich auch in der Architektur des neuen Anbaus wieder. Im sonnendurchfluteten Lichthof ist der Fußboden hellgrün, was an das Gras des Gartens erinnern soll, der hier einmal war. Die von einem Raumakustiker geprüfte Akustik empfanden die Besucher als sehr angenehm und für den wöchentlichen Singkreis des Kindergartens sicher sehr geeignet.

 

Die drei Gruppen im Neubau haben jede einen Gruppenraum im Erdgeschoß, einen direkten Zugang nach draußen und eine Treppe ins Obergeschoss. Dort befinden sich die „Intensivräume der Gruppen“, beispielsweise als Bauzimmer eingerichtet. Im Obergeschoss befinden sich auch die Schlafräume der Gruppen, ein Besprechungsraum, in dem auch Elterngespräche stattfinden, und das Büro der Kindergartenleiterin. Von hier aus hat sie den Überblick über ein multiprofessionelles Team von 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den Hauptteil stellen Erzieherinnen und drei Erzieher, dazu kommen z.B.  eine Kinderkrankenschwester mit Zusatzqualifikation, eine Psychologin und Kinderpflegerinnen.

 

Obwohl Erzieherinnen und Erzieher derzeit deutschlandweit sehr gesucht sind, herrscht laut Kindergartenleiterin Bianca Drexler beim Kindergarten Kunterbunt kein Mangel an Bewerbungen. Das spricht für die große Attraktivität des Kindergartenstandorts Laudenbach. Für den großen Umzug in die neuen Räume hat sich die Belegschaft des Kindergartens sogar ein Wochenende blockiert und alle haben mitgeholfen. Die CDU-Fraktion bedankt sich auf diesem Wege bei allen Helferinnen und Helfern für ihren großartigen Einsatz.

Das große Engagement des Kunterbunt-Teams zeigt sich auch in der Gründung der „kunterbunten Herzläufer“, die für die Kilometer, die sie  bei Volksläufen wie dem Hemsbacher Altstadtlauf laufen werden, Spenden sammeln wollen für die Organisation „Ein Kiwi gegen Krebs“. Von der Idee waren die Mitglieder der CDU-Fraktion so begeistert, dass spontan einige zusagten, sich aktiv an der Aktion beteiligen zu wollen.

 

Bei der Besichtigung erfuhren die Fraktionsmitglieder auch einiges über das Konzept des Kindergartens Kunterbunt. Mit den Eltern wird in einer Erziehungspartnerschaft intensiv zusammengearbeitet. Bei langen Verweilzeiten kleiner Kinder in der Einrichtung ist das unverzichtbar. Die Eingewöhnung erfolgt behutsam und bindungsorientiert nach dem „Berliner Modell“. Es wird großen Wert auf die Qualität der Kinderbetreuung gelegt. Kooperationen gibt es mit einer Ergotherapeutin, einer Logopädin, im Fall der inklusiven Kinder mit der Martinschule, mit der Grundschule, der Musikschule, der Feuerwehr und den Vereinen. Besonders interessant fand die CDU-Fraktion, dass bereits im Kindergartenalter die Beschäftigung mit der Demokratie  ansteht: Regelmäßig finden Kinderkonferenzen statt. Dabei wird die Partizipation der Kinder großgeschrieben. Die Kinder üben eine Debattenkultur ein, sie werden in Entscheidungen einbezogen und erfahren, dass ihre Vorschläge und Anregungen wahr- und ernstgenommen werden.

 

Noch ausstehend ist die durch den Anbau erforderlich gewordene Neugestaltung des Außengeländes des Kindergartens, welche erst noch im Detail geplant werden muss und laut Verwaltung sodann dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

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